Hinter den Kulissen: Die Ausbildung bei babySignal

Die Entscheidung, babySignal-Kursleiterin zu werden, ist wohl bei uns allen eine Herzensangelegenheit: Es ist die große Begeisterung für Babygebärden. Die eigene Faszination daran, dass über Gebärden schon früh eine aktive Kommunikation mit Babys und Kleinkindern erlebt werden kann, treibt uns alle vorwärts. Die Motivation zur Ausbildung ist durchaus unterschiedlich. Elke Richter aus Trittau ist bereits als Kursleiterin tätig. „Ich sehe babySignal als eine tolle Ergänzung zu den anderen Kursen, die ich bereits gebe.“ Stephanie Reinelt aus Bremen schätzt das breite Einsatzspektrum von babySignal: „Ich möchte die Gebärden mit den Kindern in meinem Spielkreis für Kinder mit Migrationshintergrund nutzen.“

Während der Ausbildung legt Diplom-Pädagogin Wiebke Gericke besonderen Wert darauf, dass die Kursinhalte gemeinsam erarbeitet werden: „Während der Ausbildungszeit entdecken die Teilnehmerinnen an den Präsenztagen in Kleingruppen den roten Faden selbst. Nur so können sie das Konzept von babySignal erfahren und später mit eigenen Worten wiedergeben“, so die Gründerin von babySignal. In dieser Phase lernen die Ausbildungsteilnehmerinnen viele Gebärden, Lieder und einfache Spiele, die Eltern leicht in den Alltag mit ihrem Kind übernehmen können. Julia Marek aus Glückstadt ist von dem Ausbildungskonzept überzeugt. “Es war richtig, mich für das Konzept von babySignal entschieden zu haben. Die Stunden sind sinnvoll aufeinander aufgebaut und es wird ein fundierter Inhalt vermittelt. Das gemeinsame Lernen in der Gruppe hat sich für mich als richtig erwiesen.“ Die Arbeit in Kleingruppen hat viele Vorteile: „Mit den anderen Teilnehmerinnen hat sich schnell ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut, so dass Erfahrungen und Lernerfolge aber auch Unsicherheiten unkompliziert ausgetauscht und verringert werden konnten.“

Um den Praxisbezug so real wie möglich zu gestalten, werden in der Ausbildungszeit mitunter Eltern mit Kleinkindern eingeladen. Für Kursleiterin Sandra Rottbeck aus Hamburg waren gerade diese Übungsstunden besonders lehr- und hilfreich: “Durch die realen Personen, die reale Geräuschkulisse und die realen Fragen der Kursteilnehmerinnen war der Lerneffekt deutlich höher als im normalen Rollenspiel unter uns.“

Zwischen den einzelnen Präsenztagen sind Pausen für die Vertiefung eingeplant. In dieser Phase verinnerlichen die angehenden Kursleiterinnen bei der Arbeit in der Krippe, im Spielkreis oder zuhause das Gelernte. Um sich auf Kursstunden vorzubereiten oder das Wissen an Gebärden zu vergrößern, stehen den Kursleiterinnen Videolinks zur Verfügung. Für Iris Schömburg aus Winsen an der Aller waren die Videofilme mit Vokabeln und Stundenentwürfen nicht nur während der Ausbildungszeit eine Hilfe: „Auch jetzt schaue ich mir gern vor der entsprechenden Kursstunde das dazugehörige Video an und entdecke gute Formulierungen und Hinweise.“

Ob klassisch oder mit ergänzenden Online-Schulungen, der Tenor jeder Gruppe lautet gleich: Die gemeinsamen Präsenztreffen sind die Basis der Ausbildung zur babySignal-Kursleiterin. Der persönliche Austausch steht immer im Vordergrund. Julia Marek erinnert sich: „Die fachliche Kompetenz und persönliche Begeisterung von Wiebke Gericke hat mich immer wieder motiviert und durch die Ausbildung getragen. Ein wichtiger Aspekt ist für mich, dass ich ein Teil der babySignal-Gemeinschaft bin und auf die Erfahrungen und Unterstützung eines langjährigen, professionellen Unternehmens zurückgreifen kann.“ So lernen die Kursteilnehmerinnen in der Ausbildung nicht nur die Inhalte von babySignal, sondern auch, wie sie für ihre Kurse erfolgreich bewerben. Dafür stehen ihnen in der babySignal-Zentrale in Hamburg mehrere Ansprechpartnerinnen als Rückendeckung zur Verfügung.

Den Abschluss der Ausbildungszeit bildet ein persönlicher Lernentwicklungsbericht, den jede Ausbildungsteilnehmerin verpflichtend schreiben muss. In diesem wird auch über den Prozess des freiberuflichen Arbeitens reflektiert. Dann kann es losgehen. Die meisten Kursleiterinnen können es kaum erwarten, ihren ersten Kurs zu leiten. So wie Sandra Rottbeck: “Ich fühle mich nach Abschluss der Ausbildung gut vorbereitet, um mit babySignal durchzustarten. Es kribbelt bereits in meinen Fingern und ich freue mich nun bald mit eigenen Kursen loszulegen.“

Wir wünschen allen neuen Kolleginnen einen guten Start und viel Erfolg!

Alle Informationen zur Ausbildung und den Zugangsvoraussetzung finden Sie stetig aktualisiert hier.