
Wiebke Gericke:
babySignal – mit den Händen sprechen
Spielerisch kommunizieren mit den Kleinsten
123 Seiten
Mit Illustrationen von Monica May und Fotos von Knut Gärtner
Empfohlen für Eltern mit Kindern im Alter von ca. 3 bis 24 Monaten
Kösel-Verlag, April 2009
4. Auflage (2012)
ISBN 978-3-466-34532-8
Deutschland: € 15,99
Österreich: € 16,50
Schweiz: CHF 22,90
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Buchankündigung Kösel-Verlag (716 kB)
Probeseiten babySignal - Mit den Händen sprechen (440 kB)
Rezension Verlag hörgeschädigter Kinder gGmbH (70 kB)
Leserstimmen zum Buch “babySignal – Mit den Händen sprechen”
Von: Antje A., 18. April 2013:
Mit unserem Sohn Julius haben wir allein auf Grundlage des babySignal-Buches etwa ab seinem vierten Lebensmonat gebärdet. Mein Mann und ich waren die einzigen in unserem Freundeskreis, die die Zeichen mit ihm praktiziert haben, so dass wir uns oft fragten, ob das überhaupt so funktionieren kann. Mit etwa neun Monaten begann Julius dann zurückzugebärden. Es ist erstaunlich, wie weit man mit “bitte-bitte” in Kombination mit dem gesprochenen “da!” kommt, wenn man seine Bedürfnisse zum Ausdruck bringen will! Der richtige Durchbruch aber kam dann nach gut einem Jahr. Julius spricht mit seinen 15 Monaten inzwischen vier Wörter und kann sechs Tierstimmen, macht dazu aber etwa 30 Gebärden und kombiniert diese auch. So hat er mir beim Abholen aus der Kita schon von sich aus gezeigt, dass wir gleich “nach Hause” fahren, und zwar mit dem “Auto”. Auch hatten wir schon regelrechte Diskussionen beim gemeinsamen Essen: Julius wollte noch “essen”, aber kein Brot mehr. Er schüttelte immer wieder den Kopf und gebärdete “Käse”. Darauf sagte ich: “Aber hier ist doch kein Käse.” Er drehte sich um zum Kühlschrank, sagte “da!” und zeigte “Käse”. Ich wusste bis dahin nicht, dass er bereits unseren Kühlschrank kennt.
Wir können uns nur den ganzen anderen begeisterten Eltern anschließen: Es ist so wundervoll, dank der Gebärdensprache ein bisschen mitzukriegen, was in dem kleinen Köpfchen vor sich geht! Julius zeigt uns, wenn wir an Ampeln vorbeifahren “an”, auch dass die “Autos” im Dunkeln ihre Lichter “an” haben, er zeigt uns “Flugzeug”, selbst wenn er es nur hört, zeigt Bäume und immer wieder Autos und Häuser. Er entlarvt uns, wenn wir nach der Arbeit zu müde dahängen mit “schlafen”, zeigt “Buch” und macht “muuuh!”, wenn er sein Bauernhofbuch haben will. – Wir haben längst keine Zweifel mehr, dass es eine echt gute Idee war, es mit den Gebärden auszuprobieren!
Von: Silke N. aus Hamburg, 28. Oktober 2010
Anfangs war ich skeptisch: Warum sollte ich meinem Kind Gebärden zeigen? Hält sie das nicht vom Sprechen lernen ab?
Die Antwort ist aus meiner Sicht einfach: Kinder lernen von selbst sprechen, die Gebärden sind ein Bonus, der beiden – Kindern wie Eltern – Spaß macht.
Das erste Zeichen war “PIEP-PIEP” (für das Vogel-piepen) mit Daumen und Zeigefinger. Meine Kleine hat diese Gebärde prompt übernommen und diese ganz aufgeregt gezeigt, wenn sie wieder mal einen Vogel sah. Sie fand es offensichtlich richtig toll, sich mir mitteilen zu können!
Ich wurde neugierig und habe mir das Original babySignal-Buch gekauft. Die Gebärden sind sehr deutlich abgebildet und nach Altersklassen eingestuft. Es wird aber ausdrücklich erklärt, dass man sich genau die Zeichen herauspicken kann, die gerade “passen”, um nicht zu viel auf einmal zu wollen. Da ich erst eingestiegen bin, als meine Tochter ca. 14 Monate alt war, habe ich gleich die Zeichen für “NOCHMAL?”, “Wir gehen jetzt nach HAUSE” und – ganz toll!! – “EINMAL noch, dann ist SCHLUSS!” angewendet.
Was soll ich sagen? Es klappt prima! Nach und nach habe ich immer mehr Gebärden gelernt und wende einige immer noch an, auch wenn sie jetzt anfängt zu sprechen. Es unterstützt sowohl ihre als auch meine Worte und vereinfacht unsere Kommunikation.
Fazit: Ich finde es richtig klasse und kann es nur empfehlen!























