

Wir waren in einem Restaurant, Lotta saß auf meinem Schoß. Als meine Kichererbsensuppe kommt, steckte sich Lotta eine Erbse in den Mund und gebärdete strahlend LECKER: eine ihrer Lieblingsgebärden! Besonders faszinierend finde ich, dass sie mit ihren 14 Monaten spontan ohne unsere Nachfrage alles Mögliche durch Gebärden mitteilt, vor allem, wenn sie etwas begeistert oder sie etwas Bekanntes entdeckt. (Frauke)
Es ist ja schon lange her, dass ich mit Frederic und später mit Vincent einen Kurs besucht habe. Wir haben mittlerweile noch ein kleines Mädchen. Jetzt ist Neele 12 Monate und gebärdet wie wild, allerdings nicht immer alles richtig. Man muss schon manchmal raten, was sie meint, oder sie benennt die Tiere einfach auch falsch (es sind fast alle Tiere Tiger, da kann man auch so schön bei fauchen ;-) ) Sie ist ja eben auch noch klein. Sie hat aber viel Spaß mit ihren Händen zu “sprechen” und wir haben viel Spaß dabei das mit ihr zu tun! Es ist jedenfalls eine totale Bereicherung und ich bin immer noch sehr froh, dass ich damals einen Bericht über babySignal im Abendblatt gelesen habe!!! Ich hoffe für dich und alle Eltern mit kleinen Kindern, dass du viele erreichst und ihnen das Geschenk der Gebärdensprache mit Babies machen kannst!
Du kennst ja die Begeisterung, die übrigens beim 3. gebärdenden Kind nicht minder groß ist! (Solveig)
Naemi (12 Monate) macht jetzt, zwei Monate nach Beendigung des babySignal Kurses, immer mehr Gebärden, die ich schon lange gar nicht mehr richtig einsetze. Sie erinnert sich wohl noch daran. Sie zeigt jetzt beim Essen, wenn sie nicht mehr will oder aber auch satt ist, dass sie FERTIG ist. Heute schien sie die Spargelsuppe nicht zu mögen und hat uns prompt gezeigt, sie sei FERTIG. Meine ältere Tochter Thea (5 Jahre) nutzt die Gebärden auch – heute war sie bei einer Freundin und als ich sagte, dass wir gehen müssen, zeigte sie nur SPIELEN. Daraufhin habe ich mich noch weiter unterhalten. Sie hatte quasi kein Wortgefecht angefangen sondern nur still gesagt, dass sie spielen will. Also es macht mir sehr viel Spaß mit Gebärden. (Christiane)
Nun sind schon einige Wochen vergangen, seit unserem letzten babySignal Kurstreffen. Linus gebärdet nun. Das erste Zeichen war das für Lampe – das macht er mit großer Begeisterung und Deutlichkeit. Dazugekommen ist nun eindeutig (auch für letzte Zweifler)die Gebärde HUND und es ist einfach toll, wenn er bei echten Hunden oder auf Bildern begeistert auf seinen Bauch oder seinen Buggy klopft. Wenn ein Spaziergänger mit Hund kommt, freuen sich alle: Linus über den Hund, ich mich über seine begeisterte Gebärde und die Besitzer über das Kind, das ihren Hund so freudig begrüßt. Neben Hund macht er noch die Zeichen für ENTE und VOGEL. Das sieht zwar ein wenig wie Lampe aus, aber es ist immer eindeutig im Kontext Ente bzw. Vogel. Ich bin so stolz auf meinen Sohn, was er nun kann und finde es einfach toll, dass er sich ausdrücken kann. Vielen, vielen Dank dafür!!! (Martina)
Wir sind übrigens fleißig am gebärden! Meine Tochter Kim “schlägt” mich jetzt mit den eigenen Waffen … letztens beim Zähneputzen, wollte ich dann nochmal nachputzen, da steht meine kleine Maus ganz keck vor mir und gebärdet FERTIG, da soll ich mich dann wohl geschlagen geben!? (Carolin)
Die Geschichte von Finns Maus:
Mein Mann Thorben hat für seinen Laptop eine kabellose optische Mouse. Da Finn ihr rotes Sensor-Licht total klasse findet, mopst er sie sich, wann immer er kann. Deshalb haben wir sie inzwischen auch im Versteck. Jedesmal wenn er sie in der Hand hat, sagen wir Dinge wie “Ach nöö Finn, gib mir mal die Mouse”. Tja und heute morgen stellt er sich vor unser supertolles Versteck, lacht uns an und gebärdet Maus. (Stephanie)
Gestern ist was Rührendes passiert: “Zu Hause” ist ja eine Gebärde,
die Gustav gerne macht – ich hatte dir davon erzählt, dass er es gezeigt hat, als wir uns einmal unserem Haus näherten. Nun war meine Frau mit ihm bei einer Familie mit einem Kind, das ihm körperlich weit überlegen war. Gustav musste ordentlich was einstecken. Als es ihm zu viel wurde und er sich nicht mehr zu helfen wusste, legte er die Fingerspitzen aneinander und sagte: “….Hause!” Das erste Mal, dass er mit Gebärden einen Wunsch ausgedrückt hat!
(Knut)
Unser Sohn Erik war 6 Monate alt, als ich den ersten baby-Signal- Kurs mit ihm besuchte. Mit 8 Monaten gebärdete er das erste Mal das Zeichen für “Schmetterling”, da über seinem Wickeltisch ein Mobilé – Schmetterling hängt, den er bewegt haben wollte. Kurze Zeit später folgte als zweites Zeichen “Bravo”. Damit reagieren wir auf seine Erfolge und Fortschritte. (Maja)
Heute bin ich fast umgekippt… habe zu Marla (17 Monate) gesagt, dass sie da gerade einen roten Stift in der Hand hat! (vor einigen Tagen habe ich ihr nochmal die Farben gezeigt)…und da gebärdet sie doch tatsächlich rot! Ich habe das erst garnicht realisiert…das ist so cool!!! (Susanne)
Tinka (15 Monate) gebärdet was das Zeug hält und wir freuen uns, dass sie es kann. Es kommen immer neue Gebärden dazu. Samstag hat sie bei einer Taufe, als die Orgel zu spielen begann….. “tatütata” gebärdet…..einfach toll! Danke nochmal. (Mark)
Emilia (fast 2 Jahre) und ihre Schwester Catalina (jetzt 3) haben vor ca. einem Jahr einen Kurs bei babySignal gemacht. Bald hatte Emilia dann begriffen, wie sie uns über die Vögel im Garten berichten kann, und dann im Nu alle möglichen Tierzeichen und auch andere Gebärden aus dem täglichen Leben gelernt. Allerdings haben wir dann schon im Herbst kaum noch Babyzeichen benutzt, weil Emilia in Windeseile sprechen gelernt hat, und uns schon mit 1 1/2 Jahren mit 4-Wort-Sätzen zugebrabbelt hat. Da wir aber viel singen, denke ich mir ab und an neue Lieder mit Zeichen aus, weil das Singen so einfach noch mehr Spaß macht. Und daher haben die beiden die Zeichen nicht wieder vergessen.
Neulich standen die beiden dann vor der Terassentür, und schauten den Vögeln draußen zu, da sagte Catalina zu Emilia: “Komm Mili, wir machen so (Kuhzeichen), dann denkt die Bachstelze wir wären eine Kuh und hat keine Angst vor uns.”
Da sieht man, daß die Zeichen auch noch viel Sinn machen, wenn man schon richtig sprechen kann…. :-) (Juliana)
Antonia war schon ca. 15 Monate alt, als sie das erste Mal bei babysignal mitmachte. Sie hatte keine Probleme, die Gebärden sehr schnell zu verstehen und auch richtig zu gebrauchen.
Schon nach der zweiten Woche sagte sie nicht mehr “äh,äh”, wenn sie z.b etwas trinken wollte, sondern führte die richtige Gebärde aus. Ich wusste genau was sie wollte, super! Jede Woche lernte sie mit grosser Begeisterung ein paar neue Gebärden, z.B.: Vogel, Katze, Hund, essen, nochmal, singen, etc. (Anna)
Lenni (12 Monate) fängt jetzt an zu gebärden und ich flippe fast aus weil es so unfassbar niedlich ist. (Fides)
Nur kurz möchte ich dir mitteilen, dass Tjaya mitlerweile schon 31 Gebärden sicher beherscht!!! Ist das nicht klasse und auch eine Bestätigung für deine Arbeit?!
Ich schreibe dir sie gerne alle auf:
1. baden 2. zähneputzen 3. (hände) waschen 4. essen 5. fertig 6. lecker 7. Hund 8. Seehund 9. Pferd 10. Giraffe 11. Affe 12. Kuh 13 Aua 14. weinen 15. Tatütata 16. “so groß” 17. Licht 18. Telefon/ telefonieren 19. schlafen 20. Teddy 21. Puppe/Baby 22. Musik 23. Tanzen 24. Vogelzwitschern 25. fliegen 26. Fisch 27. Blub Blub 28. Vogel 29. Quack Quack (Ente) 30. Arbeiten 31 Gut
(Jasmine)
Während Johanns Krabbelfortschritte noch minimal sind, hat er letzten Freitag erstmals ganz eigenständig und originell gebärdet: “Papa geht arbeiten”. Es kam zu unserer Überraschung kurz vor meiner Gebärde “arbeiten” morgens beim Abschied von ihm. Maren und ich waren sehr gerührt. In diesem Lichte: was soll der Junge krabbeln – Kommunikation ist das was zählt :-)
(Jan)
Wir bzw. Frederik machen eigentlich täglich “Werbung” für dich und deine Kurse, da wir stets darauf angesprochen werden, dass Frederik mit seinen 2 Jahren schon so gut sprechen kann. Ich bin fest davon überzeugt, dass ihm der Kurs bei dir eine tolle Unterstützung und Förderung war. (Kristin)
Tjaya (12 Monate) gebärdet wie verrückt. Seit drei Wochen kann sie nicht nur Musik, Tatütata und Tschüß sondern sie zeigt jetzt auch Teddy, Kuh, Pferd, Hund, Fertig, Essen, Quak Quak für Ente, Licht, Baden, und wahrscheinlich noch mehr. Mir fällt es nur jetzt nicht ein. Also wir können sehr stolz auf sie sein. Eine Anekdote noch: Tjaya war sehr müde wollte aber nicht alleine schlafen, also hab ich sie bei mir im Arm schlafen lassen. Sie schlief tief, als draussen ein Krankenwagen bei uns mit lautem Martinshorn am Fenster vorbei gefahren kam. Tjaya hat sich erschrocken, wurde wach, sah mich mit großen Augen an machte die Gebärde für Tatütata. Ich sagte nur, „Ja, richtig.“ und schwups war sie wieder eingeschlafen. Ich fand das bemerkenswert!!!! (Jasmine)
Amelie (12 Monate) isst täglich zur gleichen Zeit Mittag und macht anschließend Mittagsschlaf. Etwa drei Wochen nach dem ersten Mal babySignal hatten wir vormittags Besuch und Amelie sah zu ihrer Essenszeit sehr müde aus.
Ich fragte sie mit den entsprechenden Gebärden, ob sie jetzt lieber essen oder schlafen möchte. Ihre Antwort war klar: sie legte den Kopf leicht zur Seite und legte die Hand ans Ohr. Daraufhin ging ich mit ihr in ihr Zimmer und legte sie ins Bett. Ohne zu murren ist sie sofort für
1 1/2 Stunden eingeschlafen und hat erst anschließend Mittag gegessen.
Die Frage, ob Amelie müde ist, hat sie inzwischen (zwei Wochen später) mehrfach mit der entsprechenden Gebärde beantwortet, und fast immer ist sie danach auch prompt eingeschlafen.
Jetzt gerade macht sie auch wieder einen außerplanmäßigen Vormittagsschlaf, nachdem sie sich auf meine Frage, ob sie müde sei, sogar beide Hände an die Ohren gehalten hat!”
(Katrin)
“Durch das Gebärden kann ich wunderbar an Janas (17 Monate) Welt teilhaben. Sie muss nicht ausschließlich auf Dinge zeigen „da“ – sondern kann sie mit Gebärden benennen. Sie macht mich mit den Gebärden auf Ereignisse aufmerksam, die in meiner Alltagswahrnehmung selbstverständlich sind, die ich übersehen bzw. überhören würde, z.B. den Hubschrauber, der fast täglich über unser Haus hinweg fliegt oder die Glocken, die mehrmals am Tag läuten.
Gebärden habe ich so eingeführt: Hunde begeistern Jana seit je her. Ich habe bei einem Spaziergang aus Jux das Hecheln des Hundes nachgemacht und die Gebärde „Hund“ dazu gezeigt. Es hat sie gleich fasziniert und begeistert, meinen Ausdruck zu sehen. Nach ein oder zwei Tagen kam sie mit einem Memorybild und gebärdete spontan Hund. So habe ich auch andere Gebärden eingeführt, von Dingen, die sie mag: Eis, Pferd, Auto, Vogel, …
In kurzer Zeit hat sich so ihr Gebärdenwortschatz mächtig erweitert, auch auf Tätigkeitswörter. Gebärden, die Jana lustig findet (meistens solche mit schnellen und rotierenden Bewegungen) lernt sie schnell und wendet sie umgehend selber an.
Mit Gebärden kann ich Jana auch schon ein wenig die Welt erklären und ihr sogar Angst nehmen, in dem ich ihr eine Ausdrucksmöglichkeit für das Beängstigende gebe.
Ein Düsenjet über uns hat sie so erschreckt. Ich gebärdete ein rasend schnell fliegendes Flugzeug in Verbindung mit einem brausenden Geräusch. So habe ich ihrem Schreck einen Ausdruck verleihen können. Sie übernahm diese Gebärde sofort und benutzt sie immer wieder. Durch das selbst benennen können mit der Gebärde konnte sie das erschreckende Erlebnis nun einordnen. Sie hatte weniger Angst und erzählt es jedem, den sie an diesem Tag begegnet. Die Furcht vor dem lauten Geräusch des Düsenjets ist nun nicht weg, aber es ist für sie erklärbar.”
(Carola).




















